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Die Entstehung der Schlaggitarren von Artur Lang. Im Jahre 1949, ein Jahr nach seiner Heimkehr aus der 3-jährigen Kriegsgefangenschaft in Sibierien, begann A. Lang in Garmisch Partenkirchen mit dem Bau von Zupfinstrumenten. Zuerst waren es spanische Konzertgitarren, aber schon nach kurzer Zeit wandte er sich der Schlaggitarre zu. Einen nicht unerheblichen Einfluß auf diese Entwicklung wird seinem Schwager zugeschrieben, der ein ausgezeichneter Gitarrist war und Lang bei seiner Arbeit unterstützte. Im Jahre 1952 entschloß sich Lang, ausschließlich Schlaggitarren zu bauen. Wie schon an anderer Stelle erwähnt übernahm ab 1953 der Gitarrenbauer Erich Rauschmayer die Fertigung der Konzertgitarren. Bilder aus dem privaten Fotoalbum von Lang zeigen anschaulich die Entwicklungsschritte seiner Schlaggitarren. Die ersten Modelle waren ohne Cutaway. Die Korpusgröße dürfte 16 Zoll gewesen sein und der Hals wie auch die Kopfplatte zeugen von einer engen Verwandtschaft mit den Schwestern aus dem klassischen Bereich. Bild 1 Wenig später folgten dann die Ausführungen mit Cutaway, wobei zuerst das tiefe Cut an einem Korpus von 42,5 cm mit tropfenförmigen Schalllöchern zu sehen ist. Bild 2/3 Und bald darauf erscheint das größere Modell mit 44 cm Korpusbreite mit altem (flachen) und normalem (venezianischen) Cutaway. Bild 4 Mit fortschreitender Zeit entwickelte Lang seinen eigenen, unverwechselbaren Stil. In den Jahren 1954/55 endete die wichtigste Phase der Entwicklung seiner Schlaggitarren und es waren Standards gesetzt, die über die gesamte Schaffensperiode unverändert blieben. Fortan gibt es keine grundlegenden Veränderungen seines Programms und seiner Instrumente, jedoch sind laufend Verbesserungen und Weiterentwicklungen erfolgt, über die noch im einzelnen berichtet wird. Obwohl es von Lang weder Kataloge noch Prospektblätter gibt, kann man seine Instrumente in folgende Modellgruppen einordnen: STANDARD SUPER SUPER DE LUXE
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