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Artur Lang
Archtop 1954
Artur Lang wurde 1909 in Schönbach im Egerland geboren.
1949 wechselte er nach Garmisch-Partenkirchen, wo er auch seine
Meisterprüfung ablegte. A. Lang arbeitete völlig alleine. Es existierten
auch keine Kataloge.
Die Musiker kamen zu ihm ins Haus und er kam mit der Produktion kaum nach.
Bis kurz vor seinem Tode im Jahr 1975 machte es alles selbst. Auch
Lackierarbeiten.
Wie schreiben Schnepel/Lemme in "Elektrogitarren made in Germany" (hier
ausdrücklich als Quelle genannt !):
"Was die Lang-Gitarren neben ihrer überaus sorgfältigen Verarbeitung so
begehrt macht, ist ihr hervorragender, voller Klang. Den amerikanischen
Spitzenmodellen von Gibson, Guild usw. stehen sie in nichts nach, höchstens
im Preis" Zitat Ende.
Zur Gitarre selbst: Baujahr 1954 (Seriennummer gibts natürlich nicht:-) Ich
habe sie einem ehemaligen Orchesterleiter hier in München vor vielen Jahren
abgekauft. Dieser war selbst dabei, als sein Orchster-Gitarrist, schon lange
verstorben, diese Gitarre persönlich in Garmisch-Partenkirchen 1954 bei
Meister Lang in Empfang nahm.
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Diese Archtop wurde sehr
viel gespielt und ist auf zahlreichen Schallplatten der 60er/70er Jahre
verewigt.
Auf deutsch ist sie eine "Schlaggitarre", für mich eine wahre Archtop.
Sie ist wirklich sehr laut, fast wie eine Dreadnought. Unter wirklichen
Jazzern (auch Zigeunern) ist sie aufgrund ihres wirklich sehr schmalen
Halses nicht so begehrt wie eine L-5. But, who cares. Seht doch selbst,
diese wahnsinnige Sunburst-Lackierung, dieses uralte Fiddle-Back Ahorn,
diese zieselierte versilberte Kopfplatten und...dieser original DeArmond
PU. Mehr sag ich jetzt nicht. Ich bin wirklich stolz, Eigentümer dieser
Gitarre zu sein.
Diese Gitarre kann Geschichten erzählen......
Dank an Bernhard Bader
für die Bereitstellung des Textes und der Fotos.
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